Verfasser*in: Greiner AG

Auf dem Weg zur 1,5-Grad-Wirtschaft

Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, müssen wir alle handeln! Bei Greiner bekennen wir uns im Bereich der Emissionen zu so genannten Science Based Targets, die im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen stehen. Wir entwickeln diese Ziele unter anderem mit der Umweltschutzorganisation WWF.

Die Extremhitze und andere Katastrophen des aktuellen Sommers zeigen, dass die Klimakrise bei uns angekommen ist. Die Wissenschaft ist sich einig, dass diese Extremwetterereignisse, die derzeit viele Menschen auf der ganzen Welt erleben, erst die Vorboten eines viel größeren Klimanotstands sind, der ungebremst auf uns zurast – wenn wir nicht handeln.

Mit Science Based Targets zum Pariser 1,5-Grad-Ziel

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die Weltgemeinschaft deshalb das Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg der Erde durch den Treibhauseffekt auf 1,5 Grad Celsius zu minimieren. Um dieses 1,5-Grad-Ziel global zu erreichen, sind nicht nur Menschen und die Politik gefordert, auch Unternehmen müssen ihren Beitrag leisten. Um zu kontrollieren, wo sie bei der Reduktion ihrer Emissionen stehen, bedienen sich Unternehmen so genannter Science Based Targets (SBTs), also Reduktionsziele für Treibhausgasemissionen, die auf einer wissenschaftlichen Grundlage berechnet werden.

Auch wenn Greiner wächst, müssen unsere Emissionen sinken

Greiner bekennt sich zum Pariser Klimaabkommen und wird noch dieses Jahr Science Based Targets veröffentlichen, die mit dem Pariser Abkommen und der Klimawissenschaft in Einklang stehen. Das ist ein großer Schritt auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bei Greiner, denn damit verabschieden wir uns von den bisherigen relativen Zielen in Abhängigkeit vom Umsatz und führen absolute Reduktionsziele ein. Das bedeutet: Auch wenn wir wachsen, müssen unsere Emissionen massiv sinken. Wir sind eines von weltweit über 3.000 Unternehmen, die im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi) Maßnahmen für den Klimaschutz setzen. Somit gehören wir zu den Vorreitern auf dem Weg zur 1,5-Grad-Wirtschaft.

Ein Projekt, gemeinsam mit WWF und denkstatt

Klar ist bereits: Unsere neuen Science Based Targets werden unsere Klimaziele noch weiter verschärfen. Erarbeitet haben wir diese Ziele in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen des Projekts „Wege in die 1,5 Grad Wirtschaft“, das der österreichische Klima- und Energiefonds gefördert hat. Durchgeführt hat das Projekt der WWF gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsberatung denkstatt. Neben Greiner nahmen 14 weitere führende heimische Unternehmen aus verschiedenen Branchen teil. Durch gezielte Beratungen und Impulsvorträge konnten wir unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen stetig weiterentwickeln.

Portrait Marina Kunaeva

„Das Besondere am Projekt ‚Wege in die 1,5 Grad Wirtschaft‘ waren die Vernetzung und der Austausch mit den anderen Unternehmen sowie dem WWF und denkstatt. So konnten wir alle voneinander lernen.“

Marina Kunaeva, ESG Reporting Manager, Greiner AG

Auf dem 1,5-Grad-Zielpfad

Eine direkte Folge aus dem Projekt ist, dass wir unsere Emissions-Erhebungen verbessert und jetzt einen deutlich besseren Überblick haben, welche Emissionen Greiner verursacht. Darauf aufbauend wiederum bringen wir bessere Maßnahmen zur Einsparung auf den Weg. Für die direkt von Greiner verursachten Emissionen (Scope 1) sowie indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie (Scope 2) sind wir auf dem 1,5-Grad-Zielpfad. Für die so genannten Scope 3-Emissionen, also alle übrigen Emissionen verursacht durch unser Wirken und nicht durch uns kontrollierbar, werden wir unser Ziel erst festlegen. Diese Emissionen machen 90 Prozent der Gesamtemssionen von Greiner aus. Das Greiner-Nachhaltigkeitsteam arbeitet intensiv mit Spezialist:innen aus den Geschäftsbereichen zusammen, um bestehende Maßnahmen zur Emissionsreduzierung zu verbessern und neue zu identifizieren.

Sie haben Anregungen, Fragen oder Kritik? Wir freuen uns, von Ihnen zu lesen.

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