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Staaten verschärfen Regeln für den Export von Kunststoffabfällen

Ein Junge vor einem riesigen Müllberg.
© © Emre Kuzu

Insgesamt 187 Länder haben sich Anfang Mai 2019 auf ein Exportverbot für unsortierte, nicht recyclingfähige und kontaminierte Kunststoffabfälle geeinigt. Die Vertragspartner der sogenannten „Basler Konvention“ verschärfen damit die Regeln für den weltweiten Handel mit Kunststoffabfällen.

Der Export von Kunststoffabfällen soll in Zukunft nur noch möglich sein, wenn diese vorsortiert, gesäubert und recycelbar sind. Darüber hinaus dürfen Kunststoffabfälle nicht kontaminiert sein. 

Das Abkommen wurde notwendig, weil in der Vergangenheit immer wieder Kunststoffabfälle in Entwicklungsländer exportiert wurden und dort nicht sachgerecht entsorgt oder weiterverarbeitet wurden. Dies hat in vielen Fällen dazu geführt, dass Kunststoffabfällen in die Umwelt gelangten. Mit dem neuen internationalen Abkommen werden Exporte von Kunststoffabfälle massiv verschärft. Nichtregierungsorganisationen begrüßten das Abkommen und gehen mittelfristig von einem Exportstopp von Kunststoffabfällen aus.

 

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