Greiner unterzeichnet Aufruf für Abkommen gegen Umweltverschmutzung durch Plastik

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Gemeinsam mit 28 internationalen Unternehmen fordern wir die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf, einen globalen Vertrag gegen die Verschmutzung der Umwelt durch Plastik ins Leben zu rufen („Business Call for a UN Treaty on Plastic Pollution“).

Jedes Jahr gelangen über 11 Millionen Tonnen an Kunststoffen in die Umwelt. Dieses Problem wird weiter zunehmen, wenn wir die Art und Weise, wie wir Kunststoff herstellen, verwenden, wiederverwenden und entsorgen, nicht grundlegend überdenken. In dem Manifest fordern die unterzeichnenden Unternehmen die UN Mitgliedsstaaten daher auf, einen globalen Vertrag gegen die Verschmutzung der Umwelt durch Plastik ins Leben zu rufen. Dabei geht es um:

  • Harmonisierung regulatorischer Standards für Kunststoffe
  • Entwicklung nationaler Ziele und Aktionspläne für Kunststoffabfälle
  • Innovationsförderung für Kunststoffe
  • Aufbau von Infrastruktur für die Entsorgung von Kunststoffabfällen

Der Aufruf der Unternehmen erfolgt im Vorfeld der 5. Sitzung der Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA-5), die im Frühjahr 2021 stattfindet. Das Treffen wird als eine entscheidende Gelegenheit identifiziert, ein formelles Verhandlungsmandat für ein internationales Abkommen zu verabschieden.

Darüber hinaus haben die Naturschutzorganisation WWF, die Unternehmensberatung BCG und die Ellen MacArthur Foundation am 14. Oktober 2020 einen einen Bericht veröffentlicht, der aufzeigt, was auf dem Spiel steht. Weitere Informationen zum Aufruf, den teilnehmenden Unternehmen und der Problematik finden Sie auch unter: www.plasticpollutiontreaty.org.

Unsere Ambition: Kreislaufwirtschaft

Wir bei Greiner haben bereits vor einiger Zeit eine funktionierende Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe in den Mittelpunkt unserer Arbeit gestellt. Bis 2030 wollen wir ein umfassend zirkuläres Unternehmen sein. Um die Plastikkrise zu bewältigen, wird es aber ganz unterschiedliche Akteure brauchen. Unternehmen, die nachhaltiges Produktdesign fokussieren, Konsumenten, die ihre Verantwortung wahrnehmen und Regierungen, die für die entsprechende Entsorgungsinfrastruktur sorgen. Hier gilt es vor allem die Entsorgungssysteme in Schwellen- und Entwicklungsländern zu stärken.

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