Krieg gegen den Hunger: An allen Fronten aktiv werden

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Alle zehn Sekunden stirbt nach wie vor ein Kind unter fünf Jahren an den Folgen von Unterernährung. Die laufende Verbesserung der weltweiten Lebensbedingungen ist bei weitem kein Grund zur Entwarnung. Vor allem die hohe Lebensmittelverschwendung muss gestoppt werden!

Seit 1979 findet jedes Jahr am 16. Oktober der Welternährungstag bzw. Welthungertag statt. Das Datum erinnert an die Gründung der „Food and Agriculture Organization of the United Nations“ kurz „FAO“, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen. Ihr klares Ziel ist es, die weltweite Ernährung sicherzustellen.

Zero Hunger bis 2030: das ist eines der wichtigsten Sustainable Development Goals[1] der Vereinten Nationen. Klimawandel und Konflikte sind laut dem jährlich erscheinenden Report „Der Zustand der Ernährungssicherheit und Ernährung in der Welt“[2] die größten Treiber des globalen Hungers. Seit 1990 ist die Zahl der Hungernden um 200 Millionen gesunken. Gleichzeitig wächst die Weltbevölkerung aber rasant. Es gibt also noch lange keinen Grund zur Entwarnung. Nach Jahren der positiven Entwicklung, steigt seit 2015 der Anteil sogar wieder[3]. Wir leben noch immer in einer Welt, in der 821 Millionen Menschen chronisch unterernährt sind. Das bedeutet einen Anstieg von 10 Millionen Hungernden von 2017 auf 2018. Der Sieg über den Welthunger ist also noch lange nicht in Sicht.

Verderbende Lebensmittel haben doppelten Einfluss auf den Welthunger

Die FAO geht zum einen davon aus, dass ein Drittel aller weltweit produzierten Nahrungsmittel verloren geht oder verschwendet wird. Während die Ursachen für Lebensmittelverschwendung vielfältig sind, kann unter anderem die richtige Verpackung von Lebensmitteln dazu beitragen, eine derartige Verschwendung zu vermeiden.

Mit dem rasanten Wachstum der Bevölkerung steigen logischer Weise die Menge an Abfällen und der Verbrauch von Rohstoffen. Das Ziel muss daher sein, weniger Müll zu produzieren, nachhaltiger mit dem umzugehen, das uns zur Verfügung steht und so den Ressourceneinsatz zu minimieren. Dies gilt für Greiner als global tätiges Unternehmen genauso wie für jeden einzelnen Menschen.

Verpackungen sind der wichtigste Schutz vor dem Verderben. Sie schützen das, was wertvoll und lebenswichtig ist: unsere Nahrung. Ohne die geeignete Verpackung besteht eine erhöhte Gefahr, dass die unter hohem Ressourcenaufwand produzierten und gezüchteten Lebensmittel verderben oder zerstört werden.

Zum anderen führt der Klimawandel zum rapiden Anstieg von Naturkatastrophen. Ein Zusammenhang mit dem durch die Menschheit verursachten CO2-Austoß lässt sich nicht leugnen.[1] Ein großer Faktor für den Klimawandel ist dabei die Produktion und der Transport von Lebensmitteln. Verderbende Lebensmittel haben also einen doppelten Einfluss auf den Welthunger. Produkte werden nicht verzehrt und produzieren trotzdem CO2, das zum Klimawandel beiträgt.

Gerade deshalb liegt es in der Verantwortung der Unternehmen, nachhaltige Strategien im Hinblick auf die Verringerung des CO2-Ausstoßes zu verfolgen. Greiner hat diesen Weg im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie bereits eingeschlagen: Mit dem Ziel, bis 2025 die spezifischen CO2-Emissionen um 38% und bis 2030 um 53% zu senken, geht Greiner als global agierendes Unternehmen voran.

Starke Schultern können mehr tragen

Wie der Klimawandel und die Verschmutzung der Umwelt durch Abfälle, muss auch der Hunger ganzheitlich betrachtet werden. Erfolgreiche Unternehmen tragen auch in diesem Bereich eine besondere gesellschaftliche Verantwortung.

Bei Greiner hat Nachhaltigkeitsengagement Tradition. Als Familienunternehmen war es von Anfang an wichtig ein guter Nachbar zu sein – heute noch sind der externe Vorstand, aber auch die Familie Greiner als Eigentümer diesem Kurs treu geblieben.

Wichtig ist dabei auch einen klaren Rahmen zu schaffen. Nur glaubwürdige und transparente Organisationen und integre Partner dürfen ins Boot geholt werden. Die Unterstützung mit Know-How aus dem Kerngeschäft des Unternehmens verspricht den größten Mehrwert für alle und schafft echtes Engagement.

Aktiv werden gegen die heute herrschende Not

Auf Naturkatastrophen folgen meist Hunger und Krankheiten. Ein Kreislauf, der sich selbst in Gang hält. Katastrophen zerstören die Lebensgrundlage der Menschen, Hungerleidende sind anfälliger für Krankheiten und Kranke sind nicht in der Lage ihren Lebensunterhalt zu bestreiten oder neu aufzubauen. Wer Hunger bekämpfen will, muss an mehreren Fronten aktiv werden. Greiner arbeitet deshalb im Rahmen zahlreicher Projekte mit NGOs zusammen, die in den Krisenregionen unserer Welt das Elend beseitigen wollen.

Im innerhalb von wenigen Wochen durch zwei Zyklone getroffenen Mosambik, leistete Greiner Extrusion im Rahmen einer Kooperation mit dem Österreichischen Roten Kreuz Soforthilfe. Die größte Gefahr, die Ausbreitung von Epidemien und Seuchen, wurde durch die Versorgung der Menschen mit Hygieneprodukten, sowie Aufklärungsarbeit im Hinblick auf die Krankheiten bekämpft.

Zusammen mit Plastic Bank schafft Greiner Packaging seit 2019 auf den Philippinen eine Lebensgrundlage für die von Armut und Vermüllung gebeutelte Bevölkerung. Mit Hilfe von Greiner hat die Organisation in der Nähe von Manila eine weitere Sammelstelle geschaffen. An dieser kann der von der Bevölkerung gesammelte Plastikmüll gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen getauscht werden kann. Der Lebensraum wird sauberer und wieder nutzbar. Brachliegende Ressourcen aus Kunststoff können für neue Produkte genutzt werden. Das Projekt soll außerdem verhindern, dass 165 Tonnen Kunststoff über den Pasig und dessen Nebenflüsse in die Ozeane gelangen.

Auch im von Bürgerkrieg gezeichneten Libanon, das zusätzlich in den letzten Jahren durch den Konflikt im benachbarten Syrien eine große Zahl an Flüchtlingen aufgenommen hat, ist Greiner aktiv. Dort stellt Greiner Bio One durch seine Produkte und Expertise im Rahmen einer Kooperation mit dem Schweizerischen Roten Kreuz sicher, dass das örtliche Blutspendewesen modernisiert wird. Grundlegende medizinische Versorgung und sichere Medizinprodukte sollte jedem zur Verfügung stehen und helfen die Gesellschaft zu stabilisieren.

Diese Beispiele zeigen auf, dass durch unternehmerischen Einsatz dort eine Verbesserung des Lebens möglich ist, wo Armut, Krieg und Naturkatastrophen herrschen. Greiner übernimmt Verantwortung – nicht nur durch seine ökonomische Bedeutung und für seine Mitarbeiter auf der ganzen Welt – sondern auch für jene Menschen, die auf unserem Planeten am härtesten geprüft werden.

[1] Vereinte Nationen: https://www.unisdr.org/archive/61121

[1] Vereinte Nationen: https://sustainabledevelopment.un.org/?menu=1300

[2] UNICEF: https://www.unicef.org/reports/state-of-food-security-and-nutrition-2019

[3] https://www.who.int/news-room/detail/11-09-2018-global-hunger-continues-to-rise—new-un-report-says

Direkter Link zum World Food Day :

http://www.fao.org/world-food-day/home/en/

#WorldFoodDay #ZeroHunger