Unsere Wertschöpfungs­kette im Über­blick

Die Wertschöpfungskette in der Kunststoff- und Schaumstoffindustrie ist komplex und vielfältig, global wie lokal verortet. Unsere Globalisierung bringt daher immer wieder neue Herausforderungen mit sich.

Als Verarbeiter von Kunst- und Schaumstoffen benötigen wir bei Greiner Rohstoffe wie Kunststoffgranulate, Fasern, Chemikalien und Stahl. Aus ihnen entstehen vielfältige Produkte, die durch andere Akteure entlang der Wertschöpfungskette weiter­verarbeitet oder genutzt werden und in ihrer End-of-Life-Phase verwertet oder idealerweise sogar recycelt werden können.

Grafik zum Lebenszyklus von Produkten. Grafik zur Wiederverwertung von Produkten.

Nach der Produktentwicklung bzw. der Produktion durch Greiner gelangen, die meisten Produkte der vier Greiner-Sparten an einen Markenhersteller (z. B. Joghurtbecher von Greiner Packaging), wo sie weiterverarbeitet werden. Eine Ausnahme stellen die Medizintechnik- und Life-Science-Produkte von Greiner Bio-One dar, die gebrauchsfertig direkt von Akteuren im Gesundheitswesen (z. B. Krankenhäusern oder Laboren) genutzt werden – also die Phase der Weiterverarbeitung überspringen und direkt in den Handel gelangen. Nach der anschlie­ßenden Nutzung durch Verbraucher/Kunden beginnt – je nach Lebens­dauer des Produktes – die End-of Life-Phase. Wird jenes nun korrekt entsorgt, kann es thermisch verwertet bzw. idealerweise recycelt und so als Sekundärrohstoff für ein neues Produkt wiederverwendet werden. Eine Sonderstellung nehmen hier die beiden Sparten Greiner Foam sowie Greiner Extrusion ein, deren Produkte (Spezialschaumstoffe bzw. Werkzeuge und Komplett­anlagen für die Profilextrusion) eine vergleichsweise hohe Lebensdauer und somit lange Nutzungsphase aufweisen.