Greiner Packaging

Der Übergang zur Kreislaufwirtschaft ist für alle Greiner-Sparten von strategi­scher Bedeutung. Für Greiner Packaging als führenden europäischen Verpa­ckungshersteller bieten sich in beson­derer Weise große Chancen, neue Pro­dukte zu entwickeln und somit neue Kunden und Märkte zu gewinnen.

Unsere umsatzstärkste Sparte Greiner Packaging zählt zu den füh­renden Herstellern von Kunststoffverpackungen im Food- und Non-Food-Bereich. Im Zuge unserer Bemühungen um Nachhaltigkeit ist es uns hier besonders wichtig, die gesamte Ökobilanz einer Verpackung im Auge zu behalten. Wir setzen höchste Ansprüche an die Produkt­qualität und sind immer auf der Suche nach neuen und innovativen Verpackungslösungen für Food- sowie Non-Food-Anwendungen. Unser Leitsatz: Wir entwickeln innovative Verpackungen, die dem Schutz des Produkts dienen und im Einklang mit der Umwelt stehen. Das Produktdesign ist hierbei von entscheidender Bedeutung für die Erhöhung der Umweltverträglichkeit unserer Produkte.

Hand hält Kaffeebecher.
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Um unsere Ambitionen zu unterstreichen, haben wir beispielsweise 2018 das New Plastics Economy Global Commitment der Ellen MacArthur Foundation unterschrieben. Damit sind wir eines der ersten Verpackungsunternehmen weltweit, das sich verpflichtet hat, zum Schutz der Umwelt eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffverpa­ckun­gen zu etablieren. Ziel dieser freiwilligen Selbstverpflichtung, die in Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Natio­nen umgesetzt wird, ist die Koordinierung eines globalen Lösungs­ansatzes auf das Problem der Verschmutzung durch Kunststoffe. Über 250 Schlüsselakteure entlang der Wertschöpfungskette für Kunst­stoffe haben sich bereits der Initiative angeschlossen.

Abbildung von drei Plastikbechern.
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Greiner Packaging konzentriert sich im Rahmen seines Engagements bei der Ellen MacArthur Foundation insbesondere auf folgende Ziele:

  • Wir ergreifen Maßnahmen, um problematische oder unnötige Kunststoffverpackungen bis 2025 zu eliminieren.
  • 100 % unserer Kunststoffverpackungen sollen bis 2025 zu 100 % wiederverwendbar, wiederverwertbar oder kompostierbar sein.
  • Bis 2025 soll ein erheblicher Teil unseres Materialeinsatzes durch Recyclingmaterial abgedeckt werden.

Eines unserer aktuellsten Projekte im Sinne einer zirkulären Zukunft ist eine Quetschflasche für Ketchup und Mayonnaise für das Traditions­unternehmen Jütro, die zu 30 Prozent aus Rezyklaten besteht. Das verwendete r-PET für die 500-Gramm-Flasche stammt aus einem von der EFSA freigegebenen und somit für Nahrungsmittel zugelas­senen Materialstrom. Die mittels Spritz-Streck-Blas-Verfahren hergestellte Flasche ist in Deutschland bereits im Handel erhältlich.

Offene Ketchupflasche vor weißem Hintergrund.
© Robert Illemann