Gegen die Vermüllung der Ozeane

Die Verschmutzung der Ozeane ist für uns nicht akzeptabel und eine der wichtigsten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Bei Greiner haben wir diese Heraus­forderung angenommen.

Kunststoffabfälle tragen in besonderem Maße zur Vermüllung der Ozeane bei. Vor allem im bevölkerungsreichen Asien ist auf Grund fehlender Entsorgungs­systeme ein massiv hoher Eintrag von Müll in die Meere sichtbar. Die Philippinen werden nach China und Indonesien von der Ellen MacArthur Foundation als drittgrößter Kunststoffverschmutzer der Welt eingestuft. Sie tragen mit jährlich fast 2.000.000 Tonnen nicht korrekt entsorgter Kunststoff­abfälle zum globalen Kunststoffproblem bei. Experten schätzen, dass allein durch den Fluss Pasig jährlich 63.700 Tonnen Kunststoff in den Ozean gelangen. Während regelmäßige Säuberungen entlang des Flusses zwar eine Lösung bieten, ist diese jedoch nur kurzfristig. Es ist unerlässlich, den Ursachen der Verschmutzung systematisch zu begegnen und das Problem an der Wurzel zu packen.

Fröhliche Gruppe von Leuten in einem Entwicklungsland vor einem plasticbank Collection Center.
© plasticbank

Greiner Packaging arbeitet daher mit Plastic Bank zusammen – einer Organisation, die 2013 gegründet wurde. Die Idee ist einfach: Man will Kunststoffabfälle in einen Wertstoff verwandeln. Ziel ist es, die Menge an Kunststoffmüll in der Umwelt zu reduzieren und gleichzeitig die Armut in Entwicklungs­ländern zu lindern. Die Organisation hat Sammel­stellen geschaffen, in denen Menschen Kunststoffmüll gegen Geld, Dienstleistungen oder Produkte eintauschen können. Plastic Bank verkauft den gesammelten Kunststoff­abfall an Unternehmen. Diese Unternehmen wiederum verwenden ihn, um neue Produkte herzustellen: Es wird ein Kreislauf geschaffen. Greiner Packaging und Plastic Bank haben sich im Jahr 2019 zusammengeschlossen und ein Sammelzentrum für Kunststoffabfälle auf den Philippinen am Fluss Pasig errichtet. Die neue Sammelstelle soll verhindern, dass 165.000 Kilogramm Kunststoff aus dem Pasig und dessen Nebenflüssen in den Ozean gelangen. Gleichzeitig unterstützt das Projekt die lokalen Gemeinden im Flussgebiet und stellt eine Einnahmequelle für informelle Sammler und sogenannte Junkshops dar.