Menschen in Not zur Seite stehen

Naturkatastrophen ziehen neben verheerenden Schäden oft weitere Katstrophen wie Krankheitsausbrüche nach sich. Funktionierende Soforthilfe­maßnahmen leisten zu können, ist vor Ort am wichtigsten. Wo wir können, unterstützen wir diese Maßnahmen.

In der Nacht zum 15. März 2019 traf der Zyklon Idai mit Windböen von bis zu 160 Kilometern pro Stunde auf Mosambik. Damit einher­gehende meterhohe Flutwellen und extreme Regenmengen führten zu einer der schlimmsten Naturkatastrophen in der jüngeren Geschichte Mosambiks. Die Folgen waren verheerend. Über 100.000 zerstörte Häuser, mehr als 600 Tote und 1.600 Verletzte in der Region: Das ist die traurige Bilanz des Zyklons. Der Bedarf an sauberem Wasser, Sanitäranlagen und medi­zinischer Versorgung war nach der Naturkatastrophe groß. Neben der Ausbreitung von Malaria und Durchfallerkrankungen bereitete vor allem die hochansteckende Cholera Sorgen: Schnell gab es über 3.000 bestätigte Fälle. Die Arbeit der Helfer war daher ein Wettlauf gegen die Zeit.

Frau von der Soforthilfe des Roten Kreuz erklärt einer großen Gruppe in einem Entwicklungsland etwas.
© IFRC / Denis Onyodi

Greiner Extrusion unterstützt 2019 die Sofort­hilfekation des Roten Kreuzes in Mosambik. Das Rote Kreuz ist neben den Vereinten Nationen und staatlichen Behörden eine der größten operativen Hilfsorganisationen im Land und mit sieben Schnelleinsatzgruppen und hunderten Freiwilligen des Mosambikanischen Roten Kreuzes im Einsatz. Um das Schlimmste zu verhindern, liefen Impfkampagnen und das Rote Kreuz nahm zahl­reiche Stationen in Betrieb, an denen Cholera-Patienten salzige Trinklösung zur Rehydrierung erhielten. Die Helfer des Roten Kreuzes arbeiteten unermüdlich an der Errichtung von Sanitär­einrichtungen, der Versorgung mit Trink­wasser und der Bekämpfung von Krankheits­überträgern für 20.000 Menschen. Die Versorgung der Menschen mit Hygieneprodukten sowie die Auf­klärung der Bevölkerung zur Ver­ringerung der Ausbreitung von Krankheiten standen ebenfalls im Vordergrund.