Tag der Erfinder – Innovationsgeist als Teil der Unternehmens-DNA

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Am 9. November, Tag der Erfinder , geht es um die Personen, die durch ihre Ideen die Menschheit nach vorne bringen und unser aller Leben verbessern. Es geht um Erfindergeist. Zu den Erfindern mit den größten Leistungen für unsere Gesellschaft zählen Unternehmen. Nachhaltigkeit hängt zu einem großen Teil von ihrer Innovationsfähigkeit ab. Wie Greiner Erfindergeist zum Teil der Unternehmens-DNA gemacht hat und was man daraus lernen kann.

Der 9. November war der Geburtstag von Heidi Lamarr. Jener österreichisch-amerikanischen Erfinderin und erfolgreichen Hollywoodschauspielerin, die 1942 die Funkfernsteuerung für Torpedos erfand. Ihre Technologie des gleichzeitigen Frequenzwechsels sollte die Grundlage für Bluetooth-Verbindungen oder die GSM-Technik bilden. Schon ihre Geschichte zeigt uns: Erfindergeist kann in jedem von uns stecken. Talent, Skills und Rahmenbedingungen müssen daher gefördert werden, um in Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Lust an der Innovation zu wecken.

Nachhaltigkeit getrieben durch Erfindergeist

Der Konsument hat längst verstanden, dass Nachhaltigkeit kein vorüberziehender Trend, sondern integraler Bestandteil unser aller Wohlergehen und Zukunft ist. Die Konsumentinnen und Konsumenten wünschen sich vor allem in den letzten Jahren immer nachhaltigere Produkte. Dabei ist für sie zentral, dass ihr ökologischer Fußabdruck möglichst gering ist und im Allgemeinen ökologische, soziale und wirtschaftliche Gesichtspunkte von vornherein miteinbezogen werden. Eine Verpackung ist etwa dann nachhaltig, wenn sie beispielsweise aus Rezyklaten produziert wird, längere Haltbarkeit des Inhalts garantiert, steril ist, wenig Material braucht und selbst recyclingfähig ist. Nicht zuletzt sollen Produkte unter ethisch einwandfreien Bedingungen produziert werden. Diese Aspekte müssen allesamt miteinbezogen werden. Und es sind ProduktdesignerInnen und ErfinderInnen, die sich diesen Fragestellungen tagtäglich stellen müssen.

Umwelt- und Ressourcenschutz durch Eco-Design

Betrachtet man bei einem Produkt seine Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus so spricht man von „Ökodesign“. Es reicht nicht, wenn ein Plastikbecher wenig Material verbraucht, auch die Produktion des benötigen Rohstoffes und Recycle-Fähigkeit müssen optimiert werden. Um Produkte dieser Art zu entwickeln, braucht es hohen Einsatz der Unternehmen und ausgezeichnete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Greiner hat sich dafür entschieden, dass jedes einzelne Produkt beweisen muss, dass es einen nachhaltigen Vorteil bietet.

Dafür ist jeder und jede im Unternehmen gefordert. Greiner hat sich zum Beispiel konkrete Nachhaltigkeitsziele für das Gesamtunternehmen gegeben. Diese können wir aber nur über die Eigenschaften unserer Produkte erreichen. Um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren ist es wichtig, einen ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbegriff in alle Produktinnovationsprozesse aufzunehmen. Das bedeutet nicht nur neue Produkte auf diese Art und Weise zu betrachten, sondern auch bestehende Produkte einem kritischen Blick zu unterwerfen.

Raum für Ideen: Die Greiner Innovation Community

Wie aber alle Ideen im Unternehmen zusammenbringen? Wie stellen wir sicher, dass das Wissen und die Fähigkeiten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genutzt werden? Erfindungen entstehen nicht im Vakuum – sondern speisen sich aus der Co-Kreation und der Zusammenführung von Erfahrungen, Blickwinkeln und nicht zuletzt den notwenigen Ressourcen. Innovation braucht Raum – deshalb hat sich Greiner 2014 dazu entschlossen, eine Plattform für digitales Ideenmanagement zu etablieren – die Greiner Innovation Community. Dort können alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ideen einreichen und online präsentieren.

Ziel ist es, Ideen zu sammeln, bereichs- und standortübergreifend zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Wir erhalten so den Erfindergeist des gesamten Unternehmens am Leben und stellen sicher, dass wir uns gemeinsam Richtung Zukunft bewegen. Ein transparenter Bewertungsprozess anhand definierter Kriterien wie Nachhaltigkeit, Marktattraktivität und Differenzierungspotenzial sorgt dafür, dass im Endeffekt die besten Projekte realisiert werden. So entstandene Produkte erhalten zusätzlich den „Greiner Idea Award“ als Auszeichnung für gelebten Erfindergeist.

Innovation soll stets Teil der DNA von Greiner sein, weshalb wir neben dem Innovation Award auch den Preis für das vielversprechendste Projekt im Bereich Forschung und Entwicklung sowie einen Preis für die erfolgreichste Innovation bei Greiner vergeben. Wir haben uns 2018 auch dem „Open Innovation“-Ansatz geöffnet. Im Rahmen des 48-stündigen Ideation Hackathon wurden spannende neue Ideen im Hinblick auf Geschäftsmodelle für Kunststoffe mit Printed Electronics entwickelt.

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