Materialien neu denken

Wir sind uns sicher: Durch stetige Innovation in der Produktentwicklung können wir den Anteil an recycelten Materialien in unseren Produkten erhöhen.

Geschlossene Recyclingkreisläufe, also die Aufbereitung und Rückführung von Produktionsresten in den Produktionskreislauf, sind für Greiner nicht nur eine öko­logische Selbstverständlichkeit, sondern auch eine wirtschaftliche Notwen­digkeit. Doch es gibt auch Grenzen. Während wir Non-Food-Verpackungen aus recy­celtem Granulat herstellen können, sind recycelte Materialien zu diesem Zeitpunkt keine Lösung für viele Lebensmittelverpackungen, die wir aus PE, PP oder PS herstellen. Denn für Lebensmittelverpackungen werden durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit strenge Regeln gesetzt. Ein weiteres Beispiel sind Medizinprodukte, bei denen strikte Richtlinien für den Gesundheitsschutz von Patienten gelten. Bei den vier häufigsten Kunststoffen PP, PS, PET und PE liegt der Anteil von zugekauftem Recyclingmaterial daher aktuell bei nur knapp 2 Prozent. Nichtsdestotrotz wollen wir den Anteil recycelter Materialien in unserer Produktion erhöhen.

 

Anteil von Materialien am Gesamtverbrauch (2018)

Aus Vertraulichkeitsgründen werden die Materialverbrauchsdaten in Prozent und nicht in absoluten Zahlen dargestellt. 

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Bei Greiner spielen die genannten Polymere, aber auch Karton, Chemikalien, Stahl und andere Materialien eine besondere Rolle: Sie sind die Grundlage für unsere Produkte. Wir beziehen sie von weltweit anerkannten und innovativen Lieferanten und Geschäftspartnern. Gemeinsam mit ihnen entwickeln und suchen wir ständig nach ökologisch vorteilhaften Alternativen. Wir sind begeistert, neue und leistungs­fähigere Rohstoffe zu testen, mit denen wir die Kosten senken und die Umwelt­auswirkungen reduzieren können. Wir arbeiten auch mit unseren Kunden selbst sowie mit führenden Forschungsinstituten zusammen, forschen und entwickeln in unseren eigenen Laboren – alles mit dem Ziel, neue Rohstoffe zu testen und hoch­wertige Produkte zu entwerfen, die eine nachhaltige Wertschöpfung ermöglichen und die Effizienz unserer Produktionsprozesse steigern.

Das aktuellste Beispiel dafür ist eine Shampooflasche, die für Haarprodukte der norwegischen Marke Define® verwendet wird. Die Flasche besteht zu 100 Prozent aus r-HDPE. Sie hat ein attraktives Design, einen optimalen Produktschutz und eine hervorragende Umweltverträglichkeit. Das recycelte Material des ebenfalls zu 100 Prozent recycelbaren Produkts wurde aus Plastikmilchflaschen gewonnen, die in Großbritannien gesammelt wurden. Ganz unter dem Motto „Designed for Recy­clability“ wurde bei der Entwicklung von Anfang an auf die Recyclingfähigkeit geachtet.

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