What a Waste

Abfälle zu reduzieren ist gut für die Umwelt und spart auch noch Geld. Völlig vermeiden lässt sich Abfall in der industriellen Produktion bisher leider nicht. Daher gilt es, ständig nach neuen Verfahren zu suchen, um Abfall zu reduzieren oder wiederzuverwerten.

Die FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) schätzt, dass ein Drittel aller weltweit produzierten Nahrungsmittel verloren geht oder verschwendet wird.

Um dem entgegenzuwirken, haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Abfallerzeu­gung zu reduzieren. Für unvermeidliche Abfälle gilt: Förderung der Wiederver­wendung bzw. des Recyclings zur sinnvollen Verwendung oder thermischen Ver­wertung. Die Beseitigung auf Deponien ist unbedingt zu vermeiden – wir sind ohnehin überzeugt, dass unsere Abfälle potenzielle Ausgangsmaterialien für die Produktion neuer, anderer Produkte sein können.

Keine Produktionsabfälle zu deponieren, kann in einigen Ländern zwar schwierig sein, trotzdem werden wir nichts unversucht lassen und sind überzeugt, dass wir die Entwicklung der erforderlichen Einrichtungen und Prozesse in diesen Ländern unter­stützen können. Wir wollen ab 2025 in Europa sowie ab 2030 auch weltweit keine Abfälle mehr deponieren! Doch damit nicht genug: Wir werden alles daransetzen, auch die Menge der recycelten Abfälle weiter zu erhöhen, und planen, bis 2021 ein Ziel für die Zunahme der recycelten Abfälle festzulegen.

Grafik zu den Gesamtabfällen nach Entsorgungsart. Grafik zu den Gesamtabfällen nach unterschiedlichen Entsorgungsarten.

Grundsätzlich gilt: Bei Greiner befolgen wir strikt die europäische Abfallhierarchie, die in der europäischen Abfallrahmenrichtlinie festgelegt ist. Im Vordergrund unse­rer täglichen Arbeit steht das Vermeiden und Reduzieren von Abfall. Wenn dies nicht möglich ist, werden die weiteren Optionen (siehe Grafik unten) herangezogen – jeweils aber jene mit der geringsten Umweltauswirkung.

Grafik zur optimalen Verwendung von Produkten und Reduzierung von Müll.