World Cleanup Day: heute und an jedem Tag

© John Cameron, unsplash.com

Heute am 21. September 2019 ist World Cleanup Day.

Durch die Vermeidung von Plastikabfällen und durchgängige Kreislaufwirtschaft werden wir sicherstellen, dass Plastik in Zukunft nicht mehr in der Umwelt landet. Das ist aber noch lange nicht alles. Plastik ist erst dann wirklich nachhaltig, wenn die ökologischen Auswirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette reduziert werden. Am World Cleanup Day und an jedem anderen Tag.

Der heutige World Cleanup Day entwickelte sich in den letzten 10 Jahren aus einer Müll-Sammelaktion im kleinen Estland zu einer der größten Bürgerbewegungen weltweit. Im Jahr 2018 nahmen 18 Millionen Menschen aus 157 Ländern daran teil und halfen mit, die größte Müllsammelaktion weltweit umzusetzen. Ausgehend von der estnischen Organisation „Let’s do it World“ verbreitete sich die Aktion über den gesamten Planeten und inspirierte Menschen aus allen Ländern, der Idee zu folgen. Die Resonanz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ein Symbol dafür, wie dringend gehandelt werden muss. Auf allen Ebenen.

Millionen Tonnen an Plastikmüll landen in der Umwelt und zerstören Ökosysteme. Die Bilder, die durch die Medien gehen, sind dramatisch und beunruhigend. Der Umgang mit Kunststoffverpackungen ist ein globales Problem, das gelöst werden muss.

Diesem Problem ist sich Greiner bewusst: die alleinige Steigerung der Ressourceneffizienz ist nicht ausreichend. Es ist offensichtlich, dass unsere Wirtschaft in ihrem Wertschöpfungsmodell verschwenderisch ist und zumeist weiterhin ein Make-Use-Dispose-System betreibt. Es braucht eine umfassende Änderung im Umgang mit unseren Ressourcen.

Es liegt in der Verantwortung der Unternehmen, die Umweltauswirkungen eines Produkts von seiner Entwicklung, über seine Nutzung und den gesamten Lebenszyklus zu untersuchen. Ein Produkt kann nur dann einen nachhaltigen Vorteil bieten, wenn auch die Nutzungsphase und die Entsorgung miteinbezogen werden. Das bedeutet, dass zusätzlich auf entscheidende Faktoren, wie zum Beispiel das ausgestoßene CO2, das verbrauchte Wasser oder die Bedingungen in der vorangehenden Lieferkette geachtet wird.

Schon jetzt ist es daher integraler Bestandteil der Greiner-Nachhaltigkeitsstrategie, die Kreislaufwirtschaft weiterzuentwickeln, Umweltauswirkungen zu reduzieren und Produkte zu designen, die bestmöglich wiederverwertet werden können. Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass aus der Erde gewonnene Rohstoffe wiederholt einer weiteren Verwendung zugeführt werden und nachwachsende Rohstoffe so lange wie möglich genutzt und auf biologisch gesunde Weise zurückgeführt werden.

Die Verschmutzung unserer Meere ist eine Katastrophe. Gemeinsam mit Plastic Bank arbeitet Greiner seit 2019 daran, Kunststoffabfälle in jenen Ländern zu einem Wertstoff umzuwandeln, die am stärksten von einer Verschmutzung betroffen sind. Dabei ist es das Ziel von Greiner, vor allem Kunststoffmüll und die Armut in Entwicklungsländern zu reduzieren. Plastic Bank organisiert seit 2013 Sammelstellen, an denen Menschen Kunststoffmüll gegen Geld eintauschen können. Dieser Abfall wird dann von Plastic Bank wieder an Unternehmen verkauft und ein Kreislauf geschaffen.

Als global agierendes Unternehmen sieht sich Greiner dabei selbst in der Verantwortung. Beinahe jeder Mensch auf dieser Welt ist bereits mit einem Produkt von Greiner in Berührung gekommen, sei es in Form eines Joghurtbechers, Schaumstoffes oder einem Produkt zur medizinischen Versorgung. Genau dort gilt es anzusetzen, um Kreislaufwirtschaft global umzusetzen. Wir müssen sicherstellen, dass durch Konsumenten gebrauchte Produkte niemals zu Abfall werden, sondern das Ausgangsmaterial für neue Produkte bilden. Denn nur so können wir dafür sorgen, dass wir irgendwann in der Zukunft keinen World Cleanup Day mehr brauchen.

Direkter Link zum World Cleanup Day :

https://www.worldcleanupday.org/